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Planewave - Die Firma
Bildergalerie bei Planewave.com

Neu 2016: Fotografische Beobachtungen mit einem 0.8fach Reducer von TeleVue am CDK 17"

« Reducer und Baader modifizierte Canon EOS 40 D am Okularauszug des CDK 17". Klicken Sie auf das Vorschaubild zum Laden eines großen Bildes. Alle folgenden Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.


Manchmal kommt schon der Wunsch auf, die doch relativ lange Brennweite von knapp 3 Meter etwas zu reduzieren und sei es nur um die Brennweite den gegebenen Seeingbedingungen anzupassen.

Nun liefert PlaneWave einen 0.66-fach Reducer, der jedoch für uns den Nachteil habt, dass der Backfokus bei maximal 50mm liegt. Die Optik ist für SBIG STL- und Apogee Kameras ausgelegt. Der optimale Backfokus liegt bei 46mm und wird der Abstand zwischen Reducer und Bildebene vergrößert, verschlechtert sich die Abbildung. Somit ist der Einsatz des PlaneWave
Reducers, z.B. mit DSLR Kameras, die ja einen Backfokus von 55mm haben, nicht optimal.

Das Problem Reducer eines Fremdanbieters zu finden, liegt darin begründet, dass die PlaneWave Astrographen ein geebnetes Bildfeld haben. Annähernd alle auf dem Mark erhältiche - serienmäßig gefertigte - Reducer sind für Teleskope mit einem gekrümmten Bildfeld gerechnet (Refraktoren, Newtons, RCs) und korrigieren diese Bildfeldwölbung (Reducer-Flattener). Setzt man solche Reducer in den Strahlengang eines PlaneWaves, würde die brennweiten reduzierende Optik das bereits geebnete Gesichtfeld krümmen.

Einer der wenigen serienmäßig produzierten Reducer für ein planes Bildfeld ist die Optik für die Celestron EdgeHD Schmidt-Cassegrain Teleskope. Ein kurzer Test zeigte schnell, dass sich das Bild hinter dem Reducer nicht fokussieren ließ, weil der Abstand zwischen bildfeldebender Optik des Planewave und des Reducer zu groß war.

Nach einigerr Recherche im Internet fanden wir schließlich den TeleVue 0.8fach Reducer NPR-1073. Dieser ist für Refraktoren - z.B. für einige TeleVue und die Pentax Apochromaten - gerechnet, die ebenfalls ein geebnetes Bildfeld haben. Der freie Linsendurchmesser ist ausreichend groß ohne DSLR Kameras zu vignetieren und hat ein Anschlussgewinde von 2.4 Zoll (ca. 65mm). Er kann teleskopseitig mit einem 2" Steckanschluss kombiniert werden. Bildseitig kann er entweder mit Canon EOS Adapter oder mit einem T2 Außengewinde kombiniert werden. Das wichtigte jedoch: der Backfokus liegt bei 55- bis 60mm.

Ob sich der NPR 1073 mit einer EOS DSLR fokussieren lässt konnte nur probiert werden. Er arbeitet ja mit der bildfeldebenden Optik des PlaneWave zusammen und die Frage war ob der Fokusweg nach innen, in Richtung Hauptspiegel, ausreichend ist.

« « Das Bild links außen zeigt den Reducer, so wie er serienmäßig lieferbar ist. Vorn die 2" Steckhülse und hinten (mit Deckel verschlossen) der EOS Adapter. Diese Kombination verlangt am Auszug des PlaneWave eine Baader 2" Ultrashort Aufnahme. Und da ist der Fokusweg nach innen durchaus kritsch, er beträgt gerade mal 8mm. Funktioniert aber im Prinzip.

« Um etwas mehr Fokusweg nach innen zu bekommen, haben wir den Reducer direkt in eine 10mm lange M68 Hülse eingebaut (Bild links). Das erspart
die 2" Ultrashort Aufnahme und der Reducer kann direkt in das Ende des Okularauszuges des PlaneWave eingeschraubt werden. Vorteil: der Fokusweg nach innen verlängert sich auf knapp 25mm, von Nachteil ist, dass sich nun die Kamera nicht mehr so einfach am Okularauszug rotieren lässt.

Wir entschieden uns trotzdem für die M68 Lösung, weil sich nun auch noch ein extrem flacher Off-Axis Guider dazwischen bauen lässt. Der Reducer ist somit ein einfaches Zubehörteil, dass sich bei Bedarf einfach einschrauben und genau so schnell wieder entfernen lässt. Es ist eine optisch sehr gute, simple und - im Vergleich zum Planewave Reducer - vergleichsweise preiswerte Lösung.


» Die beiden Bilder zeigen noch einmal die M68 Lösung, rechts außen direkt am Auszug des CDK 17".

Was sich auch nur durch Probieren klären ließ war die Qualität der Abbildung. Es war ja von vorn herein keineswegs klar, dass die Abbildung des Reducers, zusammen mit der bildfeldebenden Optik des PlaneWave, eine zufriedenstellende Abbildungqualität ergibt. Wir haben dann erste Testbilder aufgenommen und die waren von hervorragender Qualität.

Zusammen mit dem 0.8fach TV REducer ergeben sich die folgenden optischen Daten: Brennweite 2.350mm bei f/5.5
 
Die beiden Bilder links demonstrieren die hohe Abbildungsqualität des TeleVue Reducers. Die Bilder zeigen die Sternabbildung in den äußeren Ecken in voller Bildauflösung.

« « Baader modifizierte CAnon EOS 40D (APSC Chip). 3.888 x 2.592 Pixel, Pixelgröße 5.7 mü

« Sogar bei einem Vollformatchip (24 x 36mm) ist die Abbildung in den äußeren Ecken noch sehr gut. Canon EOS 6D bei einer Pixelgröße von 6.5 mü
Überzeugen Sie sich selbst von der hohen Abbildungsqualität der Kombination TV Reducer und CDK 17.

« « Das Bild zeigt das Kerngebiet des Orionnebels. Aufnahmedaten: Canon EOS 40DA, 40 x 10 Sekunden. « Die Bildauflösung ist so hoch, dass so genannte protoplanetare Scheiben und Herbig Haro Objekte sichtbar sind.
Klicken Sie auf die Vorschaubilder zum Laden großer Bilder. Weitere Bilder und Informationen zum M 42 Bild finden Sie auf unserer Homepage.
 
« Ein weiteres Beispiel für die hohe Bildauflösung ist NGC 253 im Sternbild Bildhauer. Das Bild zeigt dutzende von H-II Regionen.

Bilddaten: CDK 17 + TeleVue Reducer, f = 2.350mm bei f/5.5. 12 x 600 Sekunden mit ALCCD 12 (Pixelgröße 5.5 mü). Guiding: OffAxis.

Klicken Sie auf die Vorschaubilder zum Laden großer Bilder. Weitere Bilder und Informationen zum NGC 253 Bild finden Sie auf unserer Homepage.


Der TeleVue Reducer funktioniert übrigens nicht nur am PlaneWave CDK 17. Wir betreiben in Namibia auch einen CDK 12.5" mit dem wir 2016 auch erste Testbilder aufgenommen haben.
Das Bild rechts zeigt den CDK 12.5" zusammen mit einem Astro Physics EDF-S 130mm auf einer ALT 6 ADN Montierung.

Rechts außen ein erstes Testbild mit dem TV Reducer am PW 12.5" (f = 1.830mm bei f/5.8). Omega Centauri, aufgenommen mit einer Vollformat EOS 6D, 20 x 15 Sekunden. Weitere Informationen und Bilder auf unserer Homepage.

 
Zur Vorgeschichte des CDK 17 in Namibia
 
Neue DeepSky Bilder 2014   Mond, Herbst 2014   und Mond, Venus+Saturn Herbst 2015   Weitere Bilder, aufgenommen mit dem CDK 17" finden Sie auf der Homepage von W. Paech + F. Hoffman unter News und dem Rooisand Observatory.

Erster Planewave CDK 17" in Namibia
Zur Vorgeschichte:
Bereits zum Jahreswechsel 2004/2005 wurde auf der Rooisand Desert Lodge auf einem ca. 6m hohen Turm (zur Dämpfung des bodennahen seeings) eine Baader 3.2m Kuppel installiert. Sie diente als Licht- und Wetterschutz für eine Astr Physics GTO 1200 Montierung, bestückt mit einem Celestron C14, einem 150/1200mm Zeiss APQ Refraktor und einem Zeiss AS 80/840mm Leitrohr (siehe Abbildungen links). Das Teleskop wurde zum "StarGazing" für Lodgegäste eingesetzt. Es wurde aber auch vielfach durch Amateurgruppen, z.B. aus Hannover, Lemgo,
Oldenburg, für eigene Beobachtungen angemietet. Auch Fachwissenschaftler, so z.B. von der DLR (Berlin) oder dem AWI (Bremerhaven) konnte Rooisand als Gäste begrüßen. Einen Bericht zum Aufbau im Jahr 2004/2005 finden Sie auf den Baader Kuppelseiten.
Im Jahr 2010/2011 wurde die Lodge leider von seinem deutschen Besitzer verkauft und auch das komplette Teleskop wechselte den Besitzer (seit Frühjahr 2013 steht es auf der Onjala Lodge und wird dort im Gästebetrieb eingesetzt). Die Kuppel verblieb auf der Rooisand Lodge und zwischen 2011 und 2013 stand die Kuppel leer und funktionslos außer Betrieb. Im Herbst 2012 beschloß der neue Besitzer der Rooisand Lodge - ein Architekt aus Windhoek - die Kuppel wieder in Betrieb zu nehmen. Alle folgenden Bilder können durch Anklicken der "thumbnails" vergrößert werden.
 
Die Wahl fiel nach einer Zeit der Planung auf eine neue Teleskopkombination, bestehend aus einer Astro Physics Montierung GTO 1600 (tragfähigere Nachfolge für die GTO 1200), bestückt mit einem
  • Planewave CDK 17",
  • einem Zeiss APQ 130/1000mm und
  • einem TEC APO 110 FL zusammen mit vielfältigem optischen- und fotografischem Zubehör
Das komplette Teleskop wurde bei der Firma Baader in "einem Guss" zusammengestellt und montiert. Das Bild rechts zeigt den Testaufbau bei Baader in Mammendorf während der Abnahme im Frühjahr 2013.
Nach einer über 8.000 Kilometer langen Schiffsreise trafen im Frühsommer dann zwei Holzkisten von fast ¾ Tonne Gewicht auf Rooisand ein. Im August 2013 flog ich zusammen mit einem Kollegen Franz nach Namibia um Montierung und Teleskop in der Kuppel zu montieren und in Betrieb zu nehmen.

Aus persönlichen Gründen stand für den Aufbau, Inbetriebnahme und Übergabe an de Lodgebesitzer leider nur eine knappe Woche zur Verfügung.
Dank der vorzüglichen Vorarbeit der Firma Baader und vieler fleissige Hände von Rooisand Farmarbeitern war das komplette Teleskop nach drei Tagen und einer Nacht aufgebaut und die Montierung eingescheinert.

Die Baader 3.2m Kuppel funktionierte trotz zweijährigem kompletten Stillstand auf Anhieb völlig problemlos.
Es folgten erste Testbeobachtungen. Der Planwave CDK 17" zeigte visuell eine nahezu perfekte Kollimation, umso erstaunlicher nach über 8.000 Kilometer Seeweg und die letzten 250 Kilometer auf einem LKW auf rumpeligen namibischen Schotterstraßen.
Die Beobachtung der Milchstraßen Highlights wie z.B. M8, M17 und M20 war im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend.
Schon die ersten Nächte zeigten die hervorragende Durchsicht des Himmel über Rooisand Desert Lodge. Extrem geringe Luftfeuchtigkeit und keinerlei nahe Lichtquellen. Das linke Bild unten zeigt die Milchstraße zusammen mit dem Zodiakallichtkegel, Mond und Venus. Bilddaten: Canon EOS 60 DA/8mm - 1600 ASA 4 x 600 und 1 x 30 Sekunden.
 
Erste Testbilder, aufgenommen mit dem Planewave CDK 17".

«« Omega Centauri: EOS 60DA - 800 ASA, 20 x 30 Sekunden

« M 8: EOS 60 DA - 800, ASA 40 x 30 Sekunden

© 2013 alle Bilder by F. Hofmann + W. Paech
Milchstraße und Zodiakallicht NGC 5139, Omega Centauri M8, Lagunennebel

 
Ende März 2014 - erste länger belichtete Aufnahmen (Guiding mit SBIG ST-i am 5" Zeiss APQ Refraktor)

Ende März 2014 zurück zu Restarbeiten auf der Rooisand Lodge, konnten auch erste - länger belichtete - Bilder mit dem 17" CDK aufgenommen werden. Alle Rohbilder wurden mit einer BAADER modifizierten Canon EOS 40 D belichtet. Alle Vorschaubilder können durch Anklicken auf 50% der Originalgröße vergrößert werden.

 
    Kernbereich M 42
    40 x 10 Sek.

 
NGC 6164 / 65
8 x 600 Sek.
Gum 31
10 x 600 Sek.
IC 2948
6 x 600 Sek.
NGC 4755     
    6 x 300 Sek. 
Das Planewave Bild des Orionnebelzentrums ist so hochaufgelöst, dass einige der Protoplanetaren Scheiben (protoplanetary disks - Proplyds) sichtbar werden, die erstmalig mit dem Hubble Space Telescope sichtbar gemacht wurden.

« großes Bild laden

Die weiteren Objekte von links nach rechts: NGC 6164/75 - ein bipolarer Nebel mit einem Wolf Rayet Stern im Zentrum im Sternbild Norma; GUM 31 - Nebelblase mit sternhaufen in den äußeren Regionen es Eta Carina Nebels; IC 2948 - Teil eines Nebekomplexes um den den Stern lambda Centauris mit sogenannten Thackeray Globulen (rechts oben im Bild) und last but not least NGC 4755 - Herschel Schmuckkästchen im Sternbild Kreuz des Südens.


© 2014 alle Bilder by F. Hofmann + W. Paech
Mondaufnahmen:  Der Planewave Astrograph ist ja auf Grund seiner relativ großen Obstruktion nicht unbedingt das Teleskop der ersten Wahl zur Aufnahme von Mond- und Planetenaufnahmen.

Wenn das Seeing gut ist, lassen sich jedoch sehr ordentliche Ergebnisse erzielen, wie die folgenden Bildbeispiele zeigen. Alle Aufnahmen vom frühen Abend des 2.11.2014. Aufnahmekamera war ein Celestron SkyRis 445M Videomodul und einem vorgeschalteten Baader IR Passfilter. Addiert wurden je Feld 144 von 1.200 Einzelbilder. Bildverarbeitung: AviStack und Photoshop CS 2. Monddaten: Mondalter 9,75 Tage, Beleuchtung: 78%   Klicken Sie auf das jeweilige Vorschaubild zum Laden einer großen Bilddarstellung.

 
Aktuelle, hochaufgelöste Mond- und Planetenbilder, aufgenommen mit dem Rooisander Planewave vom Herbst 2015 präsentieren wir Ihnen hier
 
Kuppel und Teleskop werden vorerst nur im Gästebetrieb und privat von den Besitzern benutzt werden. Ab 2015 wird die Anlage voraussichtlich auch von erfahrenen Amateurastronomen/gruppen für eigene Beoabchtungen nutzbar sein.
Wolfgang Paech im Dezember 2013

Planung W. Paech + J. Baader
Montage W. Paech + F. Hofmann
Auftraggeber Rooisand Desert Lodge
Lieferant Baader Planetarium GmbH, Mammendorf

Bildergalerie zur Montage des Teleskops mit ersten Beobachtungsergebnissen.
Download pdf-file mit Beschreibung der einzelnen Bilder
 
 

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