erste Testaufnahmen mit einem 0.2 Å Filter von A. Murner und
Zeitrafferfilm im H-alpha Licht des Merkurtransits vom Mai 2003

weitere und ausführlichere Test´s von A.Murner finden Sie hier
Solar Spectrum Advanced Grade Filter


Geheizte H-alpha - Filter mit elektronischer Temparaturregelung (Heizung und Kühlung vereint!) speziell für Teleskope ab ca. 4" Öffnung.


Solche professionellen Filter zeigen eine unübertroffene Fülle an Details durch die Nutzung der vollen Öffnung Ihres Teleskopes und sind damit die erste Wahl für semi-professionelle Beobachter / Fotografen, sowie die wissenschaftliche Nutzung.
Solar Spektrum H-a Filter ermöglichen einen unvergleichlichen Anblick der brodelnden Sonnenoberfläche.

Andere engbandige H-alpha Filter, werden VOR dem Objektiv eines Teleskops montiert. Sie sind nur bis ca. 90mm Durchmesser zu erschwinglichen Preisen erhältlich.

Beim Einsatz an größeren Teleskopen muß deren Öffnung auf den Durchmesser des H-alpha Filters reduziert werden.

Damit verringern sich sowohl die Lichtstärke als auch das Auflösungsvermögen der Optik DRAMATISCH!

Die Solar Spektrum Filter werden in klassischer Weise HINTER dem Objekiv, d.h. am Okularauszug montiert. Sie erlauben mit einem auf die Brennweite des Teleskops abgestimmten "telezentrischen System" an den meisten Refraktoren und SC-Teleskopen - je nach vorliegendem Öffnungsverhältnis - die Nutzung von 2/3 bis zur vollen Objektivöffnung!

Das "telezentrische System" parallelisiert das Licht und verlängert dazu die Brennweite des Teleskops auf den zwingend notwendigen Wert von ca. 1:30. Wie das genau funktioniert finden Sie in diesem pdf-file (100Kb)

 
H-alpha Filter von Solar Spektrum spielen daher ihre Stärke erst bei Teleskopen ab ca. 4" Öffnung und einem telezentrischen 2-fach oder 4-fach System bei einer nur leichten Abblendung der Optik aus. Sie können die H-a Sonne z.B. mit einem C8 fast mit der vollen Öffnung beobachten und dadurch Details sehen, die noch vor einigen Jahren nur mit den speziellen Sonnenteleskopen der Profiastronomie beobachtbar waren. Ab etwa 5" voller Öffnung werden selbst kleinste Details im Bereich von wenigen 100km Ausdehnung sichtbar.

Sonne beim Merkurdurchgang vom 07.05.03 - mit Flare, Protuberanzen und Filamenten. Zeiss APQ 100/640, 2-fach TZS, 0.5 Angstrom Solar Spektrum Research

© A. Baader, M. Rietze und M. Risch,
download, Achtung: 4 Mby Mitarbeiter der Firma Baader haben mehr als 600 Aufnahmen des Merkurtransits aufgenommen. Eine Auswahl der Bilder wurde von M. Timofti zu einer animierten gif-Datei zusammengestellt, die Sie hier herunterladen können. Achtung: die Datei ist knapp 4 MB groß. Klicken Sie zum Download auf das kleine Bild links.
Bei einer derartigen Auflösung ist die H-alpha Sonnenbeobachtung der einzige Aufgabenbereich der Amateure, bei dem sich jeden Tag Veränderungen innerhalb weniger Minuten abspielen, ganz selten (Flares) sogar in Echtzeit! Der Wald der "Spikulen" am Sonnenrand zeichnet sich gerade auch bei Beobachtung mit einem binokularen Ansatz am Fernrohr dreidimensional vor einem pechschwarzen Himmelshintergrund ab, Protuberanzen sind so hell wie in einem Protuberanzenansatz mit einer Filterhalbwertsbreite von 1.5 Angström! Verwirbelungen in der Chromosphäre aufgrund von Magnetfeldern um Sonnenflecken werden detailliert sichtbar, die Polarität der Fleckengruppen (siehe Bild oben) lässt sich plastisch beobachten. Die Filamente - Protuberanzen in der Aufsicht - ändern sich stündlich unvorhersehbar. Ein Schauspiel, das süchtig machen kann!
 
Die Abbildung zeigt die dramatischen Veränderungen der "Sonnenoberfläche" im H-alpha Licht während der Zeitspanne von ca. 7 Stunden (© W. Paech).
Diese Abbildung zeigt den Unterschied der selben Region der "Sonnenoberfläche" im H-alpha Licht und im Weißlicht (© W. Paech).

Temperaturregelung

Anders als bei älteren schmalbandigen H-alpha Filtern wird bei unseren neuen Solar Spektrum Filtern die Temperatur des Filters durch einen Fühler sehr präzise gemessen und mit einem Peltier Element sowie einem Kühllüfter stabil gehalten. Das verhindert ein Wegshiften der einmal eingestellten Wellenlänge und ermöglicht lange Beobachtungen ohne selbst die Temperatur nachregeln zu müssen. Zum anderen lässt sich durch die Temperatursteuerung die Linie gezielt verschieben, so das man auch im blauen und rotem Flügel neben der H-alpha Linie beobachten kann. Dies ist sinnvoll, bei sehr schnell aufsteigenden oder zusammenfallenden Protuberanzen.

Vielseitige Kombinationsmöglichkeiten
Für die Protuberanzenfotografie lassen sich die Filter auch mit einem kürzeren Öffnungsverhältnis als f/30, (z.B. f/15) einsetzen. Diese Brennweite läßt sich erzielen indem man z.B. eine abnehmbare Blende vor den ERF in dessen Halterung integriert, welche bei Bedarf die volle Öffnung freigibt. Oder man nimmt ein 2-fach telezentrisches System anstelle eines 4-fachen Systems. Das Bild wird so deutlich heller, Oberflächendetails werden schwächer, aber die Protuberanzen treten drastisch stärker hervor, die Belichtungszeiten sind wesentlich kürzer als mit f/30!
Haltbarkeit
"Normale" Energieschutzfilter beschneiden zwar das visuelle Spektrum unterhalb von 610nm und damit auch schädliche UV-Strahlung. Sie behindern jedoch nicht den Eintritt der Wärmestrahlung in das Fernrohr. Unsere neuen, "coolen" ERF-Filter mit IR Blockbeschichtung in Kombination mit der neuartigen Temperaturregelung verhindern diesen Temperaturstress, dem insbesondere ältere Filterkonstruktionen ausgesetzt waren.
Trotz der für schmalbandige H-alpha Filter notwendigen Reduzierung des Öffnungsverhältnisses auf f/30 treten bereits bei einem Filterdurchmesser von 100mm bis zu 160 Grad Temperatur auf, gemessen ca. 15cm vor dem Brennpunkt! Es ist klar, daß so ein komplexes Filtersystem unter dieser Wärmeeinstrahlung leidet; das Immersions-Öl der Filterpakete wird regelrecht verdampft. Dank unserer neuen D-ERF-Filter ("dielectric"-ERF) gehört die ganze Alterungsproblematik der Vergangenheit an!

Alles weitere zu unseren D-ERF Filtern und zu den telezentrischen Systemen finden Sie in den Zubehörsektionen 37 A und 37
 
Andreas Murner hat erste Testaufnahmen mit einem 0.2 Å Filter durchgeführt. Zur vergrößerten Ansicht klicken Sie bitte auf das Bild links.

Weitere Aufnahmen finden Sie auf der Homepage von Herrn Murner unter "http://www.strehlbuster.com" oder unter http://www.protuberanzen.de/

   
Email an die Firma Baader